Das Backyard-Format einfach erklärt: 6,7 km, jede Stunde, bis zum Letzten
Es gibt keine feste Distanz und keine Ziellinie im üblichen Sinn. Gelaufen wird immer dieselbe Runde, jede Stunde neu – so lange, bis nur noch eine Person übrig ist. Das Format kommt aus den USA und wächst auch bei uns.

Die Regeln in einem Satz
Jede volle Stunde startet eine Runde von 6,7 Kilometern (genau 4 Meilen und 880 Fuß). Wer sie nicht innerhalb der Stunde schafft oder zum nächsten Start nicht im Startbereich steht, ist raus.
Wer gewinnt?
Es gewinnt, wer als Letzte oder Letzter noch eine Runde beendet, während alle anderen aufgehört haben. Alle anderen bekommen ein DNF – auch wer 40 Runden gelaufen ist. Darum heißt das Format in der Szene auch „Last One Standing“.
Was 24 Runden bedeuten
24 Runden sind 160,9 Kilometer, also 100 Meilen – in genau einem Tag. Wer schneller läuft, hat mehr Pause bis zum nächsten Start, wer langsamer läuft, weniger. Die Uhr ist für alle gleich.
Das Basislager
Neben dem Start stehen Pavillons und Zelte mit Campingstühlen, Kühlboxen und Wechselsachen. Hilfe durch die Crew gibt es nur dort, nicht auf der Strecke. Stöcke sind im Original-Format nicht erlaubt.
- Campingstuhl für die Pause
- Wechselsocken und Schuhe
- Stirnlampe und Ersatzbatterien
- Warme Schicht für die Nacht
- Essen, das man nachts noch mag
Backyard-Rennen in Deutschland
Backyard-Rennen gibt es inzwischen an mehreren Orten, zum Beispiel im Bienwald bei Kandel, am O-SEE bei Zittau oder in Simmerath in der Eifel. Termine und Regeln stehen jeweils beim Veranstalter.
6,7 Kilometer, jede volle Stunde, bis nur noch eine Person läuft – 24 Runden sind 100 Meilen.
Backyard-Rundenprotokoll
48 Runden zum Abhaken mit Zeit und Notiz – für dich oder deine Crew im Basislager.
PDF kostenlos ladenHäufige Fragen
Wie lang ist eine Runde beim Backyard-Format?
6,7056 Kilometer (4 Meilen und 880 Fuß). Sie startet zu jeder vollen Stunde.
Darf man beim Backyard-Format mit Stöcken laufen?
Im Original-Regelwerk nicht. Einzelne Veranstalter können eigene Regeln haben – immer die Ausschreibung lesen.
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